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Das Glück hat vier Pfoten! by Amélie

Manchmal können Eltern kälter sein als jede Hundeschnauze. Bei meiner Mum ist es besonders schlimm, wenn es um Haustiere geht – ob ich sie wohl irgendwann überzeugen kann, dass ein Fellknäuel glücklich macht?

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Ihr kennt Amélie noch nicht? Hier stellt sie sich vor!

Hey Girls,

meine Mum ist eigentlich die beste Mutter der Welt, aber es gibt eine Sache an ihr, die finde ich richtig uncool: Sie will mir einfach kein Haustier erlauben. Jahrelang hatte ich die Hoffnung, dass irgendwann ein flauschiger Hundewelpe unterm Weihnachtsbaum sitzt, aber Fehlanzeige. Klar, sie hat ja Recht: Ein Hund bedeutet jede Menge Verantwortung, man muss auch bei Regen dreimal am Tag Gassi gehen und einfach mal spontan in den Urlaub fahren fällt auch aus. Aber: was ist das schon gegen diesen Blick aus einem Paar brauner Labradoodle-Augen? Eben! Irgendwann habe ich die No-Dog-Ansage aber akzeptiert und wollte meine Mum stattdessen von einem Kätzchen überzeugen – die sind schließlich total selbstständig und machen sowieso, was sie wollen. #justpurrfect

Aber auch eine Mieze durfte nicht bei uns einziehen, denn auf einmal hatte Mama angeblich eine Katzenhaarallergie (#yearight) und Angst um ihre neuen Möbel. Ganz schön spießig, oder? Immer wenn wir abends auf dem Sofa sitzen und „Let’s Dance“ schauen, versuch ich ihr klar zu machen, wie schön es wäre, wenn zwischen uns ein grauer Kater schnurren würde, während wir ihn kraulen. Bisher leider erfolglos. „Das kannst du ja dann alles später mal machen, wenn du deine eigene Wohnung hast, Amélie“, bekomme ich dann nämlich zu hören. Hat die Frau überhaupt ein Herz? #whereisthelove

Aus lauter Verzweiflung hab ich irgendwann einen Aushang im Supermarkt gemacht und mich als Hundesitter angeboten. Ich sah mich schon mit verspielten Mischlingshunden über Wiesen tollen und putzige Cockerspaniel mit Leckerli verwöhnen. #dogmom

Allerdings hat sich nur eine etwa 100-jährige Dame gemeldet, die mir ihren weißen Königspudel Princess vorstellte. Princess stellte sich als eine richtige Prinzessin auf der Erbse heraus, die überhaupt kein Interesse daran hatte, sich ihre schneeweißen Pfoten auf dem grauen Asphalt schmutzig zu machen. Stattdessen thronte sie auf ihrem Prinzessinnen-Sessel und ließ sich von mir stundenlang ihr seidiges Fell bürsten. Was soll ich sagen: irgendwie waren Princess und ich kein Match und ich stand bald wieder ohne Fellnase da. Aber trotzdem bin ich mir ganz sicher, dass ich irgendwann einen ganz tollen Hund haben werde, einen besten Freund (neben Kat natürlich), mit dem ich durch dick und dünn gehen kann. #bestfriend

Irgendwie kann ich aber meine Mum auch verstehen – ein Tier ist kein Gegenstand, den man sich anschafft, sondern ein Lebewesen und ein neues Familienmitglied. Bevor ein Hund oder ein Kätzchen bei euch einzieht, solltet ihr euch folgendes fragen:

Habe ich wirklich genug Zeit? Klar ist die Vorstellung, so ein kleines kuscheliges Kätzchen oder einen tollen Hund um sich zu haben, wunderschön. Aber frage dich, ob du dem Tier auch wirklich gerecht werden kannst. Schreib dir eine Woche lang auf, wie viel Zeit pro Tag du übrig hast, um dich um dein Haustier zu kümmern. Und: Für ein Tier da zu sein bedeutet, auf andere Dinge zu verzichten – vor allem, wenn es noch klein ist. Sei ehrlich zu dir: kannst du ohne Reue die Party oder das Sommercamp canceln? Falls nicht: Wahre Tierliebe ist manchmal auch, auf ein Haustier zu verzichten. 

Hat das Tier es auch wirklich gut bei mir? Wer eine Katze oder einen Hund bei sich aufnimmt, der braucht nicht nur Zeit. Tiere haben auch jede Menge anderer Bedürfnisse. Ein Jagdhund zum Beispiel braucht viel Auslauf – wer nicht auf lange Spaziergänge steht, ist für ihn nicht das richtige Match. Und ein großer Hund wird in einer kleinen Stadtwohnung auch nicht glücklich. Nimm dir viel Zeit, um ein Tier zu finden, das zu dir und deiner Umgebung passt.

Kann ich auch in 10 Jahren noch da sein? Wer davon träumt, nach der Schule ins Ausland zu gehen, sollte sich klar machen, dass ein Hund oder eine Katze auch in zehn Jahren noch bei ihm sein werden. Sprich also unbedingt mit deinen Eltern ab, wer dann für euren Liebling sorgen wird. Ein Tier wieder abzugeben, weil es nicht mehr in unser Leben passt, ist nämlich überhaupt nicht cool – würde man ja mit einem Menschen auch nicht machen.

Gibt es vielleicht eine Alternative zum eigenen Tier? Klar ist es erstmal traurig, wenn ein Tier nicht als neues Familienmitglied in Frage kommt. Das heißt aber nicht, dass ihr keinen Hund kraulen könnt. In jeder größeren Stadt gibt es ein Tierheim, in dem ganz viele Fellnasen darauf warten, dass du Zeit mit ihnen verbringst. Und die Tierschützer dort sind dankbar für jede helfende Hand. Wenn deine Eltern einverstanden sind, kannst du Freunden oder Verwandten auch anbieten, sich im Urlaub um ihr Haustier zu kümmern. Das ist auch eine tolle Möglichkeit zu testen, wie ein Leben mit Fellknäuel ist.

Eine Sache ist mir noch ganz wichtig, Mädels: Wenn ihr euch wirklich für ein Tier entscheidet, bitte gebt einem Hund oder einer Katze aus der Tierrettung oder dem Tierheim eine Chance. Dort leben so viele Tiere, die ausgesetzt oder abgegeben wurden und ganz dringend ein tolles neues Zuhause suchen! #adoptdontshop

Tierbabys gibt es auch in der 7. Folge von „Das verdrehte Leben der Amélie”! Und außerdem eine völlig abgefahrene Begegnung im Zoogeschäft – aber hört selbst!

24.03.2020
Emma
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Letzte Kommentare

  • 03.06.2020 21:51
    Stina

    Ich finde es mega cool von ihr das sie sich für die Umwelt einsetzt!

  • 03.06.2020 21:45
    stinam_25

    Habt ihr TikTok_frag_ Wenn ja wie heißt ihr auf TikTok?

  • 01.06.2020 18:27
    Luna Unicorn

    Ich liebe Marcus und martinus.❤️❤️❤️❤️❤️ Am liebst ...

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